Ziele
Zentrale Zielsetzungen
Die Aufgaben der Stiftung CJD DOMUS wurden von den Stiftungsgründern in der Satzung festgelegt. Mit den Gründerorganisationen AC DOMUS, DOMUS Deutschland und dem CJD verbindet die Stiftung eine enge und starke Partnerschaft. Die Erwartungen der Partner gilt es zu erfüllen und mit dem von ihnen geschenkten Vertrauen verantwortungsvoll umzugehen.
Um die bisherige gute Arbeit von AC DOMUS fortzuführen und weiterzuentwickeln, bedarf es klare strategische und für alle Beteiligte transparente Zielsetzungen. Die Umsetzung der Ziele kann nur erfolgreich sein, wenn sich alle Mitarbeiter/innen motiviert und kreativ engagieren. Sie bereit sind, Freiräume verantwortungsvoll auszufüllen sowie Grenzen und Kompetenzverteilungen zu akzeptieren.
Inhaltliche und strukturelle Grundlagen gestalten
Nach Artikel III der Satzung ist es Ziel der Stiftung, den uns anvertrauten jungen Menschen die christliche Botschaft zu vermitteln und das gemeinsame Leben zu gestalten (Prinzip Jugenddorf).
- Deshalb sollen Zusammenkünfte intiiert werden, in denen christliche Lebensgrundsätze vermittelt werden können.
- Die Angebote der christlichen Kirchen in den Wohnorten der Jugendlichen sind darauf zu überprüfen, ob sie unseren Jugendlichen empfohlen werden können.
- Die Stiftung baut in Zusammenarbeit mit Domus Rumänienhilfe Deutschland e.V. .eine eigene Jugendarbeit in Cristuru Secuiesc auf.
- Diese Jugendarbeit veranstaltet Jugendcamps, TenSing und andere Formen der Jugendarbeit.
- Die Geschäftsleitung und Mitarbeiterschaft pflegen selbst christliche Lebensformen untereinander und werden so ein Beispiel für gelingende Zusammenarbeit für die Jugendlichen.
- Es finden regelmäßige Sport- und Kulturveranstaltungen für die Jugendlichen statt, die von der Stiftung veranstaltet bzw. angeregt werden.
- Die Stiftung empfiehlt oder veranstaltet Bildungsangebote für die Jugendlichen besonders auch in lebenspraktischen Fragen.
Eine solide Finanzbasis sichern
Grundlage eines jeden Unternehmens ist seine wirtschaftliche Absicherung. Wirtschaftliches Denken und Handeln sowie ein Finanzcontrolling sind Voraussetzung für eine sparsame Mittelbewirtschaftung. Die Erschließung neuer Finanzquellen sichert Investitionsvorhaben.
- Die Finanzierung der Stiftungsarbeit ist von Spenden unabhängig zu machen
- Der Anteil nationaler Fördergelder ist maßgebend zu steigern
- Die EU-Förderprogramme sind zu überprüfen und entsprechende Programme zu nutzen
- Zweckbetriebliche Produktions- und Dienstleistungsangebote sind zu konzipieren sowie auf den Markt zu bringen
- Anträge an nationale (private) Spenden- und Förderorganisationen (vgl. ?Aktion Mensch? in Deutschland) sind zu stellen
Durch Angebotsentwicklung die Zukunft sichern
Die Entwicklung neuer Aufgabenfelder ist Garant für Innovation und Kompetenz. Gleichzeitig bedeutet eine Diversifizierung der Angebote Risikominimierung.
- Angebote für neue Zielgruppen sind zu erschließen (unterschiedliche Kostenträger wie z.B. Sozialträger, Arbeitsamt, Bezirks- und Landesregierung)
- Pädagogische Konzepte sind bei Bedarf anzupassen und weiter zu entwickeln
- Die Konzipierung neuer Angebote und die Erschließung neuer Geschäftsfelder werden abgestimmt (passend gemacht) für vorhandene Förderprogramme
- Der Bereich Ausbildung ist auf weitere Berufe auszuweiten
- Lehrinhalte in der Ausbildung sind zu modularisieren
Der Aufbau einer Netzwerkstruktur intensiviert die Lobbyarbeit
Zur Etablierung und Anerkennung der Stiftung als Sozial- und Bildungspartner in der Region bedarf es politischer Lobbyarbeit bei den Entscheidungsträgern.
- Die Stiftungsarbeit ist über die öffentlichen Medien (z.B. Zeitung) regelmäßig bekannt zu geben
- Persönliche Kontakte zu Vertretern der Politik, Kultur, Kirche und Sozial-/Arbeitsverwaltung sind aufzubauen
- Die Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltung/Mitarbeit in sozialpolitischen Gremien sind auszuschöpfen
Betriebliche Personal-, Führungs- und Organisationsstrukturen weiterentwickeln
- Die Qualität der Dienstleistungsangebote wird maßgeblich bestimmt durch die Qualität in der Organisations- und Verwaltungsstruktur.
- Ein Finanzcontrolling bei der Antragstellung, Maßnahmedurchführung und Abrechnung ist zu gewährleisten
- Eine interne Kommunikationsstruktur in den Bereichen Informations- und Entscheidungswege ist festzuschreiben
- Eine funktions- und tätigkeitsbezogene Verdienstordnung mit integrierter Arbeits- und Urlaubszeitregelung ist zu erarbeiten
- Eine Entscheidungs- und Kompetenzfestschreibung (Kompetenzmatrix) unterhalb der DL ist zu definieren
- Die Personalentwicklung sowie die zusätzliche Aufgabenverteilung ist an die Angebotsentwicklung anzupassen

