03. Oktober 2018

Alle eure Lasten werfet auf IHN! - Neues aus Rumänien

Fortbewegung und Transport – sind heutzutage auf vielerlei Weise möglich! In Rumänien tatsächlich oft immer noch mit dem Handwagen, dem Pferdekarren oder alten Traktoren. Doch der CVJM „Gemeinsam Leben“ setzt auf modernere Fahrzeuge! Ja, zu gegeben sind diese auch nicht immer die jüngsten! Für die Aufrüstung unserer Fahrzeugsflotte legt der „Kipper“ einen ersten Meilenstein. Hier erfahrt ihr mehr über die Idee und die Aktion dahinter.

VW T4 Pritsche, Kipper, Doppelkabine
Bericht von Lukas, der bei der Entstehung der Idee und des Projektes wesentlich beteiligt war:

Silvester 17/18
Beni: …ab Sommer soll es in Arkeden richtig mit bauen losgehen. Wir brauchen aber eigentlich noch ein geeignetes Fahrzeug dazu. Lukas: Mmh, Jakob hat einen T4, Doppelkabine-Pritsche. Vor kurzem tat er so, als wolle er den verkaufen. Beni: Das wäre ja super. Aber kippen kann der nicht, oder? Lukas: Nein, kann er nicht… Beni: Schade. Mit Kipper wäre das echt praktisch.

Nach der Feststellung, dass fertige Kipper zu teuer sind, kam Jakob und mir schnelle die Idee, den Aufbau einfach selber zu bauen. Unsere Anfragen beim TÜV ergaben, dass das machbar ist. Nach ein paar Absprachen mit Beni stand fest: Wir bauen einen Dreiseitenkipper. Es folgten weitere Absprachen mit dem TÜV, einige Zeichnungen und Berechnungen, ein schwerer Karton mit der erforderlichen Hydraulik und viele Stunden. So wurde dann aus der alten Pritsche, einem Haufen Stahl und der Hydraulik tatsächlich ein Kipper entstand. Tragfähigere Reifen wurden montiert und kleinere Probleme mit dem Fahrwerk behoben, so konnte der Umbau als auch die Auflastung auf gut 2,8t eingetragen werden. Ergebnis des Projektes ist ein VW T4 (Bj 1992) mit immerhin 44 kW, einem zulässigen Gesamtgewicht von 2,81t und einem manuell hydraulisch betriebenen Dreiseitenkipper mit Hochplane.

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 3000 € (Anschaffung Basisfahrzeug, Ersatzteile, Material für den Kipper, Transfer nach Rumänien)

Beni schreibt aus Rumänien, nachdem Jakob den Kipper zu „Gemeinsam Leben“ gebracht hatte und das Fahrzeug seinen Dienst im Sommer schon mehrfach unter Beweis stellen konnte: „Wir sind den jungen Männern Jakob und Lukas, sowie allen anderen Beteiligten, sehr dankbar für die Idee und die geniale Umsetzung, den Einsatz und die Investitionen! Während der Sommerwochen konnten wir den Kipper schon häufig gebrauchen – das ist eine enorme Arbeitserleichterung. Ein großer Schritt der Mobilität und des Vorankommens im Bau!“

Wir sind euch dankbar, wenn ihr das Projekt „Fahrzeuge für Gemeinsam Leben“ mit weitertragen könnt.

Erstellt von Nele Graf am 03.10.2018 um 14:12 Uhr.

24. Juni 2018

Einsatz beim CVJM-Sommerfest

Als Domusverein erhielten wir eine Einladung zum CVJM Sommerfest aufs Schiff nach Dresden. Eine gute Gelegenheit unseren Verein vorzustellen und ein typisches rumänisches Gebäck zu backen, den Baumstriezel.Wir haben auf dem Schiff unseren Backofen aufgebaut, wir das waren Ingolf , Reinhard, Eddy, Lukas und Ingrid. Wir haben 4 kg Mehl mit guten Zutaten verknetet, auf Holzrollen aufgewickelt und über dem Feuer gebacken. Anschließend sind die Striezel mit Zucker besteut worden. Viele haben gerne zugegriffen und es sich schmecken lassen. Der Erlös kommt dem Domusprojekt Közös Elet zu Gute. Uns hat es viel Spaß gemacht, die Striezel zu backen und auch mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen und über unsere Arbeit bei Domus zu berichten.

Ingrid Pampel

Erstellt von Nele Graf am 24.06.2018 um 20:24 Uhr.

20. Dezember 2017

Domus-Rundbrief November 2017

Es ist wieder eine ganze Menge geschehen. Davon berichtet der aktuelle Domus-Rundbrief. domus_nov_2017.pdf (452 kB)

Erstellt von Nele Graf am 20.12.2017 um 18:46 Uhr.

13. Dezember 2017

Helders letzter Rundbrief

Hier nun der letzte Rundbrief von Helder in seiner Zeit bei domus. Da es paar technische Probleme gab, erscheint er erst heute auf unserer Homepage. rumaenien_rundbrief_nr_10-helder.pdf (469 kB)

Erstellt von Nele Graf am 13.12.2017 um 14:18 Uhr.

22. November 2017

Rundbrief von Meinels

Es gibt viele interessante Neuigkeiten im Oktober-Rundbrief von Meinels zu lesen.
13. Infobrief Meinel.pdf (1018 kB)

Erstellt von Nele Graf am 22.11.2017 um 21:41 Uhr in Rundbriefe.

06. Oktober 2017

Bericht zur Einweihung der Jugendscheune in Arkeden

„Da soll morgen die Einweihung stattfinden?“ So schoss es mir durch den Kopf als ich am Dienstag, den 13. Juni auf dem Pfarrhof von Arkeden eintraf. Jede Menge Material, viele Autos und noch mehr Menschen füllten den Pfarrhof aus. Doch dank vieler fleißiger Hände konnte tatsächlich am nächsten Tag die Einweihung der (fast) fertiggestellten Jugendscheune erfolgen. Zunächst trafen sich die Mitarbeiter von Közös elet, Freunde und Gäste aus nah und fern zu einem festlichen Gottesdienst in der Kirchenburg. In der Predigt brachte der siebenbürgische Bischof Reinhart Guib seine Dankbarkeit und Freude zum Ausdruck, dass durch Gottes Segen Kirchenburg und Pfarrgelände mit neuem Leben erfüllt wurden und Menschen neue Hoffnung schöpfen. Besonders zu Herzen ging das Lied, welches von den Bewohnern des Haus des Lichts vorgetragen wurde. Obwohl sie mehr oder weniger mit Einschränkungen zu kämpfen haben, brachten sie ihre Freude umso deutlicher zum Ausdruck. Nach dem Gottesdienst erfolgte das Durchschneiden des Bandes an der Jugendscheune, die den Namen „Bethlehem“ erhielt. Bischof, Bürgermeister, Pfarrer der verschiedenen Gemeinden und ich als Vertreter von domus-Deutschland überbrachten Glück- und Segenswünsche. Dann wurde die festliche Tafel mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten eröffnet. Besonders beeindruckend war und ist für mich, das zu dieser Einweihung Menschen aus verschiedenen Ländern, Konfessionen und Nationalitäten zusammentrafen. „Közös elet“ – gemeinsam leben, das war an diesem Tag zu merken.

Erstellt von Nele Graf am 06.10.2017 um 23:32 Uhr.